Westin Swim Glidebait Suspending 13,5 cm (77 g)
Der Westin Swim Glidebait Suspending 13,5 cm ist ein kraftvoller Glidebait/Hardbait für gezielte Raubfischjagd auf große Fische. Mit seiner auffälligen S-Kurven-Action und den seitlichen Ausbrüchen imitiert er einen verletzten Beutefisch extrem realistisch – ein Reiz, dem Hecht, Zander, Rapfen und kapitale Barsche nur schwer widerstehen. Das Highlight der Suspending-Version: In Spinnstopps bleibt der Köder schwebend im Sichtfeld der Räuber stehen. Genau diese “Freeze-Momente” sorgen oft für brutale Einschläge, wenn Nachläufer endlich zuschnappen.
Durch das hohe Gewicht lässt sich der Köder weit werfen und kontrolliert führen – ideal zum Absuchen großer Flächen, aber auch zum punktgenauen Ausspielen an Hotspots wie Schilfkanten, Hafenbereichen, Steinpackungen oder Kanten im Freiwasser.
• Länge: 13,5 cm
• Gewicht: 77 g
• Schwimmverhalten: Suspending (schwebend)
• Lauftiefe / Tauchtiefe: 0,5–2,0 m
• Ködertyp: Hardbait / Glidebait / Jerkbait / Twitchbait
So führst du den Köder richtig (so kommen die Bisse)
1) Gleichmäßig einkurbeln (aktive Suche):
Steady retrieve im mittleren Tempo – der Köder läuft stabil und zeigt seine breite, verführerische Swim-/Glide-Aktion. Perfekt, um schnell Fische zu lokalisieren.
2) Stop-and-Go (Biss-Trigger Nr. 1):
Kurbeln – kurz stoppen – wieder kurbeln. Pausen von 1–3 Sekunden reichen oft schon. Als Suspending-Köder bleibt er in der Pause stehen und “schwebt” provokant in der Strike-Zone.
3) Pull & Pause (für Nachläufer):
1–2 kurze Anzüge mit der Rute oder 2–4 Kurbelumdrehungen, danach Pause. Der Köder wirkt wie ein angeschlagener Fisch, der kurz flüchtet und dann stehen bleibt – ein Klassiker für aggressive Attacken.
4) Twitch/Jerk für seitliche Ausbrüche:
Kurze Rutenschläge lassen ihn hart zur Seite kicken. Danach bewusst kurz pausieren, Schnur aufnehmen und wieder twitchen. Diese Kombination ist top, wenn Räuber dicht am Spot stehen.
5) Tempo variieren:
Langsam und “easy” für misstrauische Fische, schneller und hektischer für aktive Räuber. Oft bringt der Wechsel aus Tempo + Pause den entscheidenden Unterschied.
Praxis-Tipp
Wenn du nur eine Führung fischen willst: mittleres Tempo und alle 2–3 Meter eine 1–2 Sekunden Pause. Genau im Stillstand (oder direkt beim Wiederanlauf) kommen die meisten Bisse.